Schwarze Salbe

Auszug aus dem Buch:

Die Schwarze Salbe gibt es schon seit geraumer Zeit und mag es schon seit tausend Jahren oder mehr gegeben haben.

Die aktuelle Version, von der wir hier sprechen, und mit der ich seit über 10 Jahren vertraut bin, ist von der Substanz her das gleiche wie Cansema, das, bis auf einige Verfeinerungen, zuerst in den USA von den Alpha Omega Laboratorien produziert wurde. Es ist ein Produkt auf Pflanzenbasis, das hauptsächlich aus zwei Pflanzen besteht, die, wie schon aus der Geschichte bekannt, gezeigt haben, dass sie eine pharmakologische Anti-Krebs-Wirkung haben. Diese sind Kanadischer Blutwurz (Sanuinaria Canadensis) und Kreosotbusch (Larrea mexicata).

Diese Kräuter werden, wenn sie getrocknet sind, in simmerndes Wasser mit einer Zinkchlorid-Basis (ZnCIO2), einer kleinen Menge DMSO (ein Träger, ein Dosiersystemmolekül) und etwas Glycerin (ein Mittel um die Feuchtigkeit in der Salbe zu halten) hergestellt. Die daraus entstehende Salbengrundlage ist wasserbasiert, sodass, wenn nötig, nur durch Zufügen von Wasser die Viskosität der Salbe wieder hergestellt werden kann.

Die chemische Klassifizierung der Schwarzen Salbe wird als schorfbildend in der Fachliteratur bezeichnet, was wörtlich "es bildet Schorf" heisst. In Fällen von Hautkrebsbehandlung durch Anwendung der Schwarzen Salbe, wird angenommen, dass der Schorf der tote Tumor ist.

Nach der Behandlung wird der "Schorf" durch natürliche Heilungsprozesse innerhalb kurzer Zeit ausgegrenzt (abgestossen), für gewöhnlich nach ca. 10 - 14 Tagen, auch wenn der Tumor ziemlich tief sitzt. Normalerweise fällt es unter der Dusche von alleine ab.

 

Literatur dazu finden Sie beispielsweise hier:

Schwarze Salbe